+49 (0) 170 5 44 36 93
+49 (0) 202 5 19 96 21
info@khsfotographie.de

Was dürfen Immobilienfotos kosten?

Passion die Baukunst zum Leben erweckt und zugänglich macht.

Was dürfen Immobilienfotos kosten?

immobilienfotos, Was dürfen Immobilienfotos kosten?, KHSFotographie

Erst einmal sollten wir klären, wofür Immobilienfotos benötigt werden und wer diese anfertigt. Generell werden Immobilienfotos für Vermietungen und Verkauf von Immobilien benötigt um in Onlineportalen, in Exposé usw. zu zeigen wie die Immobilie aussieht.

Angefertigt werden Immobilienfotos von Architekturfotografen und den spezialisierten Immobilienfotografen. Beide Berufsgruppen sind darauf spezialisiert Immobilien zu fotografieren. Der Unterschied liegt vorwiegend in der Zielgruppe des Anbieters.

Während beim Architekturfotografen die Zielgruppe vorwiegend auf die Bauwirtschaft gerichtet ist, konzentriert sich der Immobilienfotograf auf die Immobilienwirtschaft, auch wenn beide Berufsgruppen, ganz salopp gesagt, ein und dasselbe fotografieren – Architektur.

Was kosten nun Immobilienfotos?

Anfang der neunziger wurde hier noch mit einer Formel gerechnet, die heute sehr veraltet ist und keinen Richtwert mehr darstellt. Damals wurde mit 10 Prozent der Jahresmiete bei Mietobjekten für Immobilienfotos und bei Verkaufsobjekten mit 10 Prozent der Maklercourtage gerechnet.

„Diese Formel habe ich vom Fotografenmeister, während meiner Assistenzzeit, Anfang der neunziger gelernt.“

Heute jedoch ist diese Formel absolut veraltet, da durch die digitale Fotografie für den Fotografen einiges leichter wurde und man nicht mehr stundenlang in der Dunkelkammer stehen muss. Dazu kommt, dass Fotograf keine geschützte Berufsbezeichnung ist. Jeder mit einem Smartphone darf sich heute Fotograf nennen, egal ob er nun eine Ausbildung darin hat oder nicht.

Der Unterschied liegt allein in der Qualität und Erfahrung des Fotografen und am Ende am eingesetzten Equipment.

Professionelle Immobilienfotos für Mietobjekte bekommt man je nach Objektgröße bereits ab 99,00 € über die ein oder andere Agentur oder Fotografen-Repräsentanz. Wer sich an einen ortsansässigen Fotografen wendet, schon zwischen 250,00 € und 450,00 € für eine 1 Zimmerwohnung rechnen. Nach oben sind hier ebenfalls keine Grenzen gesetzt.

Immobilienfotos für Verkaufsobjekte gehen beginnen hier zwischen 500,00 €und 1.500,00 €. Wird von Makler Homestaging eingesetzt, können die Immobilienfotos schon einen mittleren vierstelligen bis fünfstelligen Betrag kosten.

Was bewirken Immobilienfotos?

Immobilienfotos bewirken so einiges. Wenn sie richtige angefertigt wurden, verkürzen Immobilienfotos die Standzeit einer Immobilie in der Werbung um bis zu 90 Prozent. Dies hat ebenfalls eine positive Auswirkung auf den Ruf eines Maklers, weil er mit professionellen Immobilienfotos, schneller den passen Interessenten gefunden hat.

Wie viele Immobilienfotos sind notwendig?

Bei dieser Frage gehen die Meinungen sehr auseinander, generell habe ich gelernt, dass pro Raum ein bis zwei Fotos angefertigt werden. Was bei einer 1 Zimmerwohnung mit Flur, Bad und Küche maximal 8 Fotos sind. Wie viele der Auftraggeber nun auswählt bzw. benötigt liegt in dessen Ermessen.

Fazit was dürfen Immobilienfotos kosten

Professionelle Immobilienfotos für Vermietungen kosten im Durchschnitt rund 300,00 € – 350,00 € netto für eine 1 Zimmer Wohnung. Für größere Wohnungen kann man pauschal 90,00 € netto pro weiteren Raum rechnen, was dann für eine 3 ZKB Wohnung in etwa 480,00 bis 530,00 € netto ausmachen dürfte.

Bei Verkaufsobjekten muss man mit höheren Preise um bis zum drei bis Vierfachen rechnen. Wird Homestaging eingesetzt noch viel mehr.

Tags: , , ,